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Neues von der Servofront:
Einbau des ES-05 von Conrad

  Maße der Epoxy Platinen-Teile  
  Die fertig zugesägten Teile  
  Das ganze Montiert unter der Anlage  

Update!

Mittlerweile hat Conrad sein Sortiment verändert und es gibt Mini-Servos zu extrem moderaten Preisen. Begünstigt durch die Slow- bzw. Parkflyer Bewegung im Flugbereich sind mittlerweile auch die Mini-Servos in reichhaltiger Auswahl vertreten. Die Rede ist vom ES-05 (Best.Nr.: 230500).

Unter den Weichenfeldern eines Bahnhofs in Baugröße 1:160 geht es doch schon recht eng zu. Da kommen die kleinen Servos gerade recht.

Mach es fertig

Eine Hürde gibt es noch zu überwinden: die Befestigung.

Ausschließlich auf die Klebekraft doppelseitigen Klebebands sollte man sich nicht unbedingt verlassen. Wegen der Federkraft des Stelldrahtes liegt da dann doch eine gewisses Mechanische Spannung und das mögen Klebebänder nicht wirklich. Also besser zusätzlich mechanisch fixieren!

Eine einfache Lösung

Ein eine einfache Befestigung gelingt mit Epoxy-Platinen. Ein kleines Rechteck bildet die Basis. Der Stelldraht geht durch ein kleines Loch, das kaum größer ist als der Durchmesser des Drahtes. Das Servo wird zunächst mit doppelseitigem Klebeband auf dem Rechteck positioniert und dann beides zusammen unter der Weiche fixiert.

Damit das Gebilde dauerhaft hält, wird noch eine zusätzliche Platte über den Servo geschraubt. Damit ist das ganze notfalls wieder lösbar. Theoretisch braucht es das Klebeband nicht wirklich, aber ohne ist die Montage recht umständlich.

Das Epoxy Material lässt sich am besten mit eine großen Eisensäge bearbeiten. Entgraten kann man die Teile mit Schleifpapier, besser gehts mit einem Bandschleifer. Den Staub sollte man nach Möglichkeit nicht einatmen!

Gewöhnliche HHS Bohrer werden bei dem doch recht zähen Platinenmaterial schnell stumpf. Hier gibt es bessere Bohrer von Proxxon (Reichelt, PROXXON 28852, Bild ist falsch!). Für größere Löcher reichen normale Bohrer jedoch völlig aus.

Die kleinen Senkungen lassen sich einfach mit einem etwas größeren Bohrer herstellen. So verbleibt eine Restdicke von 2-3 Zehntel mm. Der Durchmesser der Bohrung sollte möglichst knapp dem des Stelldrahts entsprechen.

Statt den hier gezeigten Platinen kann man natürlich auch andere Materialien verwenden, die einigermaßen hart aber leicht bearbeitbar sind. Sperrholz (Modellflugzeug-Bedarf) oder Plexiglas beispielsweise.

  Montage des Servos unter der Platte  

Die Umlenkung des Stelldrahts ist schon deutlich besser als die direkte Lösung. Der verfügbare Stellweg des Servos wird besser genutzt, damit die Stellgenauigkeit erhöht und gleichzeitig der Stellvorgang verlangsamt. Das ganze steht und fällt jedoch mit der Führung des Drahts.

Ich sag mal: Da geht noch was...

Bezugsquelle:
Conrad Elektronic (www.conrad.de)

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