Text & Bilder: Elvis Müller. Infos über Copyright und Nutzung gibt es hier!

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Kapitel 4:
Jetzt wird's grün!

  Der Gras-O-Mat von XTEQ-Tools läßt das Gras wachsen.  
  Zwischen die schon bekannten Grasbüschel aus eigener Produktion...  
  werden N-Filigranbüsche von Silhouette gepflanzt.  
  In einem Kunststoffbecher wird das Harz gemischt  
  Läßt man das Harz langsam an einer Stelle in das Bett fließen, läuft es von selbst zwischen die Steine  
  Kleine Äste kann man direkt in das Harz legen  
  Mit den "Water Effects" erhält der Fluss Struktur  
  Passende Bohrungen für die filigranen Geländer von Bavaria sind schnell gefertigt.  
  Zweierlei Einheimische: Angler und Gänse...  

Grünzeugs

Basis der Begrünung sind 2mm Fasern Frühherbst und Spätherbst von Silhouette. Mit dem einfach zu handhabenden Gras-O-Mat von XTEQ-Tools werden die Fasern elektrostatisch aufgebracht. Als Leim eignet sich gewöhnlicher Holzleim, der mit etwas Wasser streichfähig eingestellt ist.

Zur Detailgestaltung der Bahndammes müssen die schon bekannten Grasbüschel aus eigener Produktion (4.5mm Grasfasern von Silhouette) herhalten. Mit ein wenig Weisleim einzeln oder in Gruppen gepflanzt ergibt das einen schönen Wildwuchs am Bahndamm.

Dazu passen natürlich hervorragend die N-Filigranbüsche von Silhouette. Auch diese werden kurz in Weisleim getunkt und eingesetzt.

Wasserspiele

Das Epoxydharz-Wasser kommt von HEKI und hört auf den Namen HEKIAqua. In einem Kunststoffbecher wird das Harz nach Anleitung gemischt. Das Flussbett muss absolut dicht sein, deswegen der Abschluss mit zwei Sperrholzresten. Die Dichtung besteht aus Styrodur, das mit einer Schicht breitem Tesafilm vom Epoxy getrennt ist uns sich so einfach wieder lösen lässt.

An einer Stelle lässt man das Harz langsam in das Bett fließen. Dabei läuft das Harz meist von selbst zwischen die Steine. Darum ist es ratsam vorab mit einer Wasserwaage zu überprüfen ob der Fluss eben liegt.

Kleine Äste kann man direkt in das Harz legen. Leider klettert das Harz hier etwas hoch. Büsche und Grasbüschel direkt am Flussrand sollten daher erst nach dem Aushärten angebracht werden. Sonst zieht das Harz durch die Kappilarwirkung in die Grünflächen.

Mit den "Water Effects" von Vallejo erhält der Fluss noch Struktur. Das Acryl Gel wird einfach mit dem Spachtel auf das glatt ausgehärtete Harz modelliert. Nach dem Trocken wird das Gel glasklar.

Zum Schluss noch ein paar Details

Für die Geländer (Bavaria) bohrt man mit einem 0,5mm Bohrer passende Löcher. Hilfreich ist hier ein sogenanntes Stiftenkölbchen wo man kleine Bohrer einspannen kann. Hartmetallbohrer mit 3mm Schaft kann man aber auch gut direkt verwenden. Es genügt leichter Druck und etwa 1mm Tiefe. Nach dem Lackieren werden die Geländerteile eingesteckt und mit etwas Sekundenkleber fixiert.

Die Graugänse sind ehemalige Schwäne aus dem Sortiment von Marks Metallmodellclassics. Mit ein wenig Graubrauner Tamiya-Farbe aus dem Äirbrush und ein kleiner Klecks Farbe auf den Schnabel wird aus einem weißen Schwan eine graue Gans. Die Füßchen wurden Kurzerhand abgezwickt und ein wenig Kleber hält die Tierchen auf dem Wasser.

Natürlich dürfen auch ein paar Eingeborene nicht fehlen. In diesem Fall zwei Fischer, die im ausgehenden Abendlicht nach Modellfischen angeln.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Michael Siemens, der den Schienenbus gealtert und zugerüstet hat. Das trägt erheblich zur Stimmung der Bilder bei!

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